Gregor glänzt auf der Langdistanz
In der niederländischen Stadt Almere – in der Nähe von Amsterdam – findet alljährlich im September ein Langdistanz-Triathlon der Marke Challenge statt. Dabei schwimmen die Athleten zuerst 3,86km über zwei Runden im Weerwater, einem See innerhalb der Stadt Almere. Im Anschluss muss ein Radkurs von 180km bewältigt werden, der sich ebenfalls über zwei Runden erstreckt. Die Route ist dabei weitestgehend flach, zugleich jedoch sehr windanfällig, da der Großteil direkt am Wasser entlangführt. Beim abschließenden Marathon geht es dann zurück an den See Weerwater, der insgesamt viermal zu umrunden ist, bevor das Ziel im Zentrum von Almere erreicht wird.
Zur 45. Auflage der Veranstaltung am 12. September 2026 reisten ca. 900 Athleten an, um sich der Herausforderung der Langdistanz zu stellen. Unter ihnen war auch Gregor von der Triathlon-Werkstatt Bonn, der – nach 2025 – bereits das zweite Mal in der niederländischen Stadt an der Startlinie stand. Hier wollte er sein letztes und gleichzeitig wichtigstes Rennen der Saison bestreiten. Zum Glück zeigte sich der Wettergott dieses Mal gnädiger als im vergangenen Jahr, war es doch insgesamt weniger windig.
Auf der Schwimmstrecke konnte Gregor zügig seinen Rhythmus finden und nach einer soliden Zeit von 1h:7m:47s die erste Disziplin beenden. Weiter ging es auf die Radstrecke. Hier wurden Gregors Nerven und auch Unterarmmuskeln auf die Probe gestellt, da nach bereits 5 Kilometern der Umwerfer leider immer wieder auf das kleine Kettenblatt sprang, sodass der Athlet gezwungen war, den Rest der Strecke den Schalthebel festzuhalten. Umso motivierter schlug Gregor ein recht forsches Tempo an, weswegen sich nach etwa 110km der Magen meldete, was durch erhöhte Wasseraufnahme aber behoben wurde. Nach 4h:48m:52s konnte der Triathlet zufrieden die zweite Disziplin „abhaken“ und sich nun auf die abschließenden 42,2km, den Marathon, begeben. Euphorisiert durch den guten Radsplit, lief Gregor etwas zu zügig los und musste diesem Eifer nach 15km der Laufstrecke Tribut zollen, sodass er zwischenzeitig sogar Gehpausen einlegen musste. Doch durch die Aussicht auf eine Endzeit unter 10 Stunden sowie die gute Stimmung an der Strecke konnte der Werkstatt-Athlet auf den letzten Kilometern nochmal Kräfte mobilisieren. Nach sehr guten 9h:44m:17s durchlief Gregor schließlich glücklich den Zielbogen und konnte damit seine Bestzeit über die Langdistanz um ganze 10 Minuten verbessern.
Wir gratulieren Gregor herzlich zu dieser tollen Leistung und dem gelungenen Saisonabschluss!








